Es ist soweit… die ersten Rennen

Endlich ist es soweit! Ich habe es geschafft bei meiner ersten richtigen Rennsaison antreten zu dürfen. Dieses Jahr finden meine Rennen komplett in England statt, wo ich für das Radical Works Team am Radical SR1 Cup antrete. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich sehr aufgeregt war, als mir klar wurde, dass alles wirklich passiert und es nicht mehr nur eine Vorstellung ist.

Ich fahre also mit meinem Vater und einem Freund (Marvin Krecht) nach England. Alleine die Fahrt dorthin war für mich schon eine Achterbahn der Gefühle, denn ich bin immer ein kleines Stück näher an das große Abenteuer gekommen.

Als wir dann endlich angekommen sind, bin ich auf die Rennstrecke gefahren um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Somit fuhr ich dann mit einem Trainer in einem Renntaxi über die Strecke, wobei mir einiges erklärt wurde. Am nächsten Tag ging es dann zum eigenen Training. Leider war die Strecke oft gesperrt, da sich viele Fahrer überschätzt haben.

Trotz dessen habe ich einen guten Eindruck der Streckenführung erlangt und bin mit gutem aber gleichzeitig auch aufgeregtem Gefühl schlafen gegangen, um top fit für meinen ersten großen Tag zu sein.

Als ich dann auf der Rennstrecke angekommen bin lief gefühlt alles kreuz und quer für mich… ich war so aufgeregt und hatte das Gefühl, dass ich noch nicht einmal mehr Englisch verstehen konnte. Aber irgendwann ist immer das erste Mal und schon saß ich im Auto und fahre auf die Startlinie zu. Lustiger Weise ist mein Kopf, sobald ich im Auto gesessen habe, komplett frei gewesen und ich habe mich nur noch aufs Fahren konzentriert.

20 Minuten später rolle ich ins Ziel. Ohne Crash und das Rennen beendet, genau das war mein Plan für die erste Runde. Ich war einfach Glücklich.

Jetzt war mein nächster Plan immer schneller zu werden und Fehler zu verbessern.

Genau mit dieser Einstellung bin ich dann nach Brands Hatch zum 2. Rennwochenende gefahren. Ich war um einiges entspannter und habe einen neuen Trainer kennengelernt, welcher mir super mit Verbesserung geholfen hat.

Das Training war leider im Regen aber ich muss sagen, dass ich wirklich gut abgeliefert habe, obwohl ich noch nie im Nassen gefahren bin. Mit Regenreifen war es zum ersten Mal natürlich etwas ungewohnt aber trotzdem sehr spaßig. Das Rennen an sich war jedoch im Trockenen. Ich habe es deutlich besser hinbekommen an dem gesamten Feld dran zu bleiben und selbstständig immer schneller und schneller zu werden, im Gegensatz zum vorherigen Rennen.

Mein Highlight kam dann aber in der vorletzten Runde, wobei ich erfolgreich meinen 7. Platz verteidigt habe! Ich bin gefahren und gefahren und sehe plötzlich im Rückspiegel einen Konkurrenten. Ich habe mein Bestes gegeben, habe nicht lockergelassen und bin mit großem Vorsprung vor ihm ins Ziel gefahren. Wahrscheinlich hat der Streckenposten trotz des Helms und der Motorgeräusche meinen Freudenschrei gehört, der mir nach dem überqueren der Ziellinie so rausgerutscht ist…

Glücklich bin ich also zu meinem Team gelaufen und habe mich fast gar nicht mehr eingekriegt vor Freude.

An diesem Punkt möchte ich auch meinem gesamten Team danken, denn sie tuen eine wundervolle Arbeit! Nicht nur das Vorbereiten für jede Fahrt oder die Verbesserung des Fahrgefühls, falls etwas nicht stimmt, sondern auch das Persönliche lassen mich einfach immer weniger Sorgen haben.

Vielen Dank!

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